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So will Burkhalter die Armut bekämpfen PDF Drucken E-Mail

So will Burkhalter die Armut bekämpfen

Aktualisiert um 11:28 Uhr

Didier Burkhalter rief heute zur Unterstützung von Mittellosen in der Schweiz auf. Der Bundesrat nennt eine Bevölkerungsgruppe, welche die Hilfe am meisten benötigt.

«Heute wollen wir zusammen den Grundstein für eine effizientere Armutsbekämpfung legen»: Bundesrat Didier Burkhalter hat am Dienstag in Bern zur Eröffnung der - live im Internet übertragenen - Armutskonferenz dazu aufgerufen, Nägel mit Köpfen zu machen.

Dieser heutige Dienstag sei ein wichtiger Tag für den sozialen Zusammenhalt der Schweiz, sagte Burkhalter, «da wir den Grundstein für kollektive und konzentrierte Anstrengungen im Kampf gegen die Armut legen wollen». Am heutigen Dienstag solle der erste Schritt in Richtung eines langfristigen Aktionsplans getan werden.

Gesamtschweizerische Strategie

Burkhalter erinnerte an das auslaufende europäische Jahr der Armutsbekämpfung und an die im März vom Bundesrat verabschiedete «Gesamtschweizerische Strategie zur Armutsbekämpfung».

Dieser Bericht gebe einen Überblick über die Ursachen und Auswirkungen der Armut in der Schweiz und zeige Möglichkeiten auf, wie die Risi ken von Armut und sozialer Ausgrenzung reduziert werden könnten. Nun gehe es um die Umsetzung.

Familienunterstützung und Integration in Arbeitsmarkt

Burkhalter nannte dabei zwei Prioritäten: die Bekämpfung der Armut von Familien und verbesserte Eingliederungschancen.

Alleinerziehende und kinderreiche Familien zählten heute neben den Working Poor und den Langzeitarbeitslosen zu jenen Gruppen, bei denen das Armutsrisiko am grössten sei. Zwar seien in Bezug auf Familien bereits verschiedene Massnahmen ergriffen worden.

Als Beispiel nannte Burkhalter das Anfang 2009 in Kraft getretene Gesetz über Familienzulagen. Verschiedene Kantone hätten dieses Gesetz bereits mit ergänzenden Leistungen für Familien angereichert, die von Armut bedroht seien.

Die zweite zentrale Massnahme ziele auf eine verbesserte Integration von armutsgefährdeten und -betroffenen Personen in den Arbeitsmarkt ab. «Wir wollen die Schnittstellen von Arbeitslosenve rsicherung, IV und Sozialhilfe stärken.» Es brauche individuelle, auf die Bedürfnisse der Betroffenen zugeschnittene Lösungen, sagte Burkhalter.

Die Armutskonferenz kann über www.armutskonferenz.admin.ch live mitverfolgt werden. Zwischen den Referaten der Behörden- und Organisationsvertreter kommen immer wieder Direktbetroffene zu Wort. (mrs/sda)

Erstellt: 09.11.2010, 11:24 Uhr

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