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Der Bundesrat stutzt die Krippenförderung PDF Drucken E-Mail
Von Christian von Burg und David Schaffner.

Mit nur 80 statt 140 Millionen Franken will der Bund die familienergänzende Kinderbetreuung fördern.

Ginge es nach der Linken, müsste der Bund seine Gelder für die Anschubfinanzierung von Krippen und anderen familienergänzenden Betreuungseinrichtungen stark aufstocken. Ginge es nach der SVP, sollte sich der Bund ganz aus dieser Aufgabe zurückziehen. Nun präsentiert der Bundesrat eine Kompromisslösung: Statt der ursprünglich vorgesehenen 140 gibt es nur 80 Millionen Franken für die Jahre 2011 bis 2015.

Harmos–Kantone übernehmen Verantwortung

Dafür will der Bundesrat die Leistungen beschränken: Nur neu geschaffene Betreuungsstrukturen sollen noch von der zweijährigen Anschubfinanzierung profitieren, bestehende Krippen, die ihr Angebot erhöhen, hingegen nicht mehr. Ebenfalls kein Geld mehr ausgeben will der Bund für die Betreuung der Kinder nach der Schule. Dies, weil mindestens die Harmos-Kantone dieser Aufgabe selber nachkommen.

Der Bedarf an neuen Plätzen ist in den Kantonen sowie in Stadt und Land unterschiedlich: «Wi r schätzen die Nachfrage im Kanton Zürich auf weitere 8000 bis 9000 Plätze», sagt André Woodtli, Leiter des Zürcher Amtes für Jugend und Berufsberatung. Von den 9500 Betreuungsplätzen im Kanton fallen 5100 auf die Stadt Zürich, 700 auf Winterthur. «In Zürich ist die Nachfrage einigermassen gedeckt», sagt Woodtli. In Winterthur brauche es zusätzlich 600 Plätze. Diese Zahlen stammen aus einer bisher nicht publizierten Untersuchung des Institutes Infras.

Sechsmal grössere Nachfrage

Die grösste Lücke besteht im Kanton Zürich auf dem Land: In 51 meist kleinen Gemeinden gibt es überhaupt kein Angebot. In den weiteren 118 Gemeinden bestehen beträchtliche Unterschiede: je reicher die Gemeinden, desto mehr Plätze. Insgesamt besuchen heute rund 24 Prozent der Zürcher Kinder im Vorschulalter eine Krippe. Zürich begrüsst das weitere Engagement des Bundes. Seit 2003 sind 20 Millionen Franken aus dem Bundesprogramm nach Zürich geflossen. 2700 ne ue Zürcher Plätze hat der Bund damit gefördert. Dies entspricht 80 Prozent des neuen Angebots. Der Kanton subventioniert selber keine Plätze. Diese Aufgabe überlässt er den Gemeinden. Die Initiative «Kinderbetreuung Ja», die eine Anschubfinanzierung des Kantons fordert, lehnt der Zürcher Regierungsrat ab.

Anders als in Zürich funktioniert die Finanzierung seit 2005 in Bern: Die subventionierten Plätze werden zu je 50 Prozent von Kanton und Gemeinden bezahlt. Dadurch können auch finanzschwache Gemeinden Plätze anbieten. Die Zahl der neu geschaffenen, subventionierten Krippenplätze ist von 53 im Jahr 2006 auf 181 im letzten Jahr geklettert. Trotz des Ausbaus bleibe die Nachfrage sehr gross, sagt Esther Christen vom kantonalen Sozialamt. Alleine die Zahl der Gesuche für neue Krippen in Gemeinden sei fast sechsmal grösser, als dies die finanziellen Mittel zuliessen.

Der finanzielle Impuls des Bundes zur Förderung von Betreuungsplätzen hat nur mit V erzögerung gewirkt: Von 2003 bis 2006 wurden die zur Verfügung gestellten Mittel nicht ausgeschöpft. Danach hat die Nachfrage angezogen. Der Bund schätzt, dass bis Ende 2010 mit 190 Millionen Franken 33000 Betreuungsplätze gefördert werden.

(Tages-Anzeiger)