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Samstag, 04. Januar 2014
 
Ergänzungsleistungen gegen Kinderarmut PDF Drucken E-Mail
Der Kanton Bern will armen Familien künftig mit einer Ergänzungsleistung unter die Arme greifen. Damit soll verhindert werden, dass Kinder für Familien zum Armutsrisiko werden.

Mit den Ergänzungsleistungen möchte sie insbesondere die Situation derjenigen Familien verbessern, die trotz Erwerbseinkommen ihre Existenz nicht sichern können, wie die Berner Kantonsregierung am Dienstag mitteilte. Im Kanton Bern lebt etwa jede zehnte Familie in Armut - und dies trotz bestehender Fördermassnahmen.

Doch bis die Ergänzungsleistungen für Familien Tatsache werden, dürften noch einige Jahre vergehen. Das bernische Kantonsparlament wird voraussichtlich in der ersten Hälfte 2012 den Vorschlag diskutieren.

Drei Schwerpunkte

Die Ergänzungsleistungen sind einer von drei Schwerpunkten der kantonalen Familienpolitik, wie sie der Regierungsrat am Dienstag skizzierte. Daneben will der Kanton das Angebot für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung ausbauen und die bestehenden Beratungsangebote besser vernetzen.

Laut Gesundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud soll bis in zehn Jahren jedes fünfte Kind im Vorschulalter an 2,5 Tagen pro Woche in einem öffentlich finanzierten Angebot betreut werden können.

Nicht nur ausbügeln

Erziehungsdirektor Bernhard Pulver betonte, im Mittelpunkt der Familienpolitik stehe das Kind. Sein Wohlbefinden hänge entscheidend davon ab, wie gut Familie und Schule zusammenwirkten.

Der stete Ausbau des Tagesschulangebots und die Einführung von Blockzeiten seien Schritte hin zu einer familienfreundlichen Schule. Moderne Familienpolitik diene nicht ausschliesslich dazu, negative Effekte zu glätten.

Ebenso wichtig sei die tägliche Wertschätzung für die vielen positiven und wertvollen Leistungen der Familien.

Das vorliegene Familienkonzept der Regierung basiert auf zwei überwiesenen Vorstössen. Diese fordern unter anderem auch eine direktionsübergreifende Familienkonferenz. Die Konferenz soll im März 2010 eingesetzt werden.

SVP staunt

Die regierungsrätliche Familienpolitik löst bei der SVP Erstaunen aus, wie die Partei am Dienstag in einer Mitteilung schreibt. Gerade erst habe der Regierungsrat signalisiert, dass bei den Ausgaben die Notbremse gezogen werden müsse. «Und nun soll plötzlich Geld für neue Staatsaufgaben da sein».

Die EVP begrüsst ihrerseits in einer Mitteilung das klare Bekenntnis zur Vermeidung von Familienarmut und zur Stärkung der Familien auf allen Ebenen. Man hoffe nun auf den starken politischen Willen, die vorgeschlagenen Massnahmen auch umzusetzen.

(sda)