Gästebuch-Einträge

Julia
Juhuu, s'dritte isch bi mir unterwegs. Total spannend vo eu z'lese!

Liebs Grüessli,
Ju...
Dienstag, 11. März 2014
von der Decken Rahel
Wir sind eine Grossfamilie mit 5 Kindern und einem Haufen Haustieren dazu und suchen dringend ein gu...
Samstag, 04. Januar 2014
Manuela Inderbitzin
Hallo zusammen aso ich bin sehr froh das ich die ig3 familie han. Vor 3 jahr isch by eus nanig so s...
Donnerstag, 05. Dezember 2013
 
Kinderbetreuung PDF Drucken E-Mail
«Bundesrat macht einen devoten Eindruck»

Der frühere Bundesrat Christoph Blocher begründet die Notwendigkeit einer Initiative zur familieninternen Kinderbetreuung. Und er geht hart ins Gericht mit der Landesregierung.

Die SVP werde genötigt, eine Initiative zur Kinderbetreuung zu lancieren, sagte Alt-Bundesrat Christoph Blocher laut Redetext an einem öffentlichen Vortrag am Donnerstagabend in Zürich. Die Partei wehre sich dagegen, dass Familien, die ihre Kinder extern betreuen lassen, steuerlich bevorteilt werden sollen.

Die Familiensteuerreform des Bundes sieht für Fremdbetreuungskosten einen Abzug von 12'000 Franken vor. Damit werde der Forderung, dass die Eltern die Kinder nicht mehr selber erziehen sollen, auch finanziell nachgeholfen, kritisierte der Vizepräsident der SVP Schweiz und frühere Bundesrat. Es müsse deshalb entschieden Gegensteuer gegeben werden. Durch die Verfassung müsse gewährleistet werden, dass Familien, die ihre Eigenverantwortung wahrnehmen und ihre Kinder selber erziehen, steuerlich nicht schlechter gestellt werden als solche, die ihre Kinder der Fremdbetreuung übergeben.

Harte Kritik am Bundesrat

Blocher stellte sein Referat unter den Titel: «Droht die Zerstörung der Schweiz?». Dabei übte er harsche Kritik am Bundesrat. Dieser sei zurzeit nicht willens und nicht fähig, das Wohl der Schweiz zu verteidigen. Der Bundesrat mache einen geradezu «devoten Eindruck». Die Unabhängigkeit und die staatliche Souveränität als höchstes Gut des Landes würden preisgegeben, weil es zu mühsam geworden sei, diese zu verteidigen. Anpassung statt Widerstand laute die Devise, kritisierte Blocher weiter.

Eine der Ursachen der «schwachen und wenig festen Landesregierung» seien die Verbrüderungen und das Abhängigkeitsgemauschel zwischen Regierung und Parlament. Es sei Zeit, «dass die Bürger das Heft wieder in die Hand nehmen». Die Wahl des Bundesrates durch das Volk sei zur Dringlichkeit geworden, betonte Blocher. «Die Regierung wäre dann weniger vom parlamentarischen Intrigenspiel abhängig und mehr der Bevölkerung verpflichtet».
(vin/sda)