Gästebuch-Einträge

Familie Schütz
HALLO LIEBE FREUNDE DER IG3 PLUS

WIR WOLLTEN EINFACH MAL EIN GROSSES DANKE AUSSPRECHEN.
ALLL DEN...
Mittwoch, 14. Mai 2014
Julia
Juhuu, s'dritte isch bi mir unterwegs. Total spannend vo eu z'lese!

Liebs Grüessli,
Ju...
Dienstag, 11. März 2014
von der Decken Rahel
Wir sind eine Grossfamilie mit 5 Kindern und einem Haufen Haustieren dazu und suchen dringend ein gu...
Samstag, 04. Januar 2014
 
Familien zwischen Genuss und Verzicht PDF Drucken E-Mail
Die kinderreichen Familien der Interessengemeinschaft Familie 3plus trafen sich in Bern zum alljährlichen schweizerischen Familientag. Einmal mehr konnte die Interessengemeinschaft Familie 3plus dank grosszügigen Spenderinnen und Spendern im grossen Saal des Hotels Kreuz in Bern zu Tische bitten: Während die Kinder mit Studentinnen der Berner Hochschule der Künste sangen und tanzten, lauschten die Eltern einer Podiumsdiskussion mit dem Thema Süsse Versuchung: Familien zwischen Genuss und Verzicht. Unter der Leitung von lic. theol. Beat Schmid, Hausmann und Vater von sechs Kindern diskutierten Esther Läderach sechsfache Mutter und Verwal-tungsratsmitglied der Confiserie Läderach AG, Toni Bortoluzzi ,4 Kinder, SVP Nationalrat und Mitglied der  eidgenössischen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit und die Präsidentin der IG Familie 3plus Käthi Kaufmann -Eggler, Mutter von fünf Kindern darüber, was denn nun eine harmlose Versuchung oder bereits eine Sucht sei.  Esther Läderach betonte, dass Eltern Vorbilder sein müssten. Oft bedeute es harte Arbeit, im Alltagsstress von Geschäftsfrau und Teilzeitlehrerin jedem einzelnen Kind gerecht zu werden. Sie nehme immer wieder mal eines auf die Seite, um ihm  ganz bewusst zuzuhören. Die Türe müsse stets offen bleiben, umschrieb sie das. Es sei auch im Staat wichtig, Grenzen zu setzen, ergänzte Toni Bortoluzzi und wies auf die Abstimmung  zum Betäubungsmittelgesetz hin.   Auf die Frage einer vierfachen Mutter und Wirtstochter aus dem Publikum, ob  nicht auch dem exzessiven Alkoholkonsum Jugendlicher Einhalt geboten werden müsste, sagte der SVP-Politiker,  der Alkoholverkauf an Jugendliche sei bereits gesetzlich geregelt. Bei Missbrauch müsste eben die Polizei einschreiten. Auch die Erwachsenen seien gefordert, nicht einfach wegzuschauen. Allerdings gehört es für Bortoluzzi eben auch zur Jugendzeit, gelegentlich Grenzen zu überschreiten. Bloss bedeute das nicht, den jungen Menschen  keine Grenzen zu setzen.  Alle Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass es wichtig ist, für die Kinder Zeit zu haben, auch für die grossen! Wieweit der Staat die „süssen Versuchungen“ alljährlich mit Plakatkampagnen zur Aidsprävention regulieren müsse, fanden nicht nur Mitglieder der IG Familie 3plus, sondern auch Gesundheitskommisionsmitglied Toni Bortoluzzi  äusserst fragwürdig. Bei Bundesrat Couchepin würden  er und Gleichgesinnte regelmässig dagegen intervenieren. Bisher leider ohne Erfolg, denn einige Mitglieder im Bundesamt für Gesundheit hätten eine besondere Affinität für besagte Werbeaktionen.  Starke Wurzeln  müssten die Eltern ihren Kindern geben, fasste  der Moderator  die Voten zusammen und einen fruchtbaren Boden im Glauben. Nach dem gemeinsamen Mittagessen spielte die Familienmusik Füchslin, und es wurden neue Kontakte geknüpft, alte aufgefrischt, von Freuden und Sorgen erzählt. Für einmal war es ganz „normal“,  eine grosse Familie zu sein. Und das tat gut.